Richtige Entscheidung

Werkstatt
Ausbildung als Kfz-Mechatroniker/in bei Vergölst

Über 200 Auszubildende lernen und arbeiten in unseren Filialen. Neben einem spannenden Arbeitsalltag, täglichem Kundenkontakt und abwechslungsreichen Aufgaben, muss besonders in der Werkstatt auch mal mit angepackt werden. Wir haben mit einer Auszubildenden aus unserer Filiale in Emden gesprochen. Nadine absolviert die Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin.

 

Normalerweise sieht man ja leider eher wenige Frauen in einer Kfz-Werkstatt, wie bist du auf den Beruf der Kfz-Mechatronikerin gekommen?

Ich habe vorher schon verschiedene Berufe im Praktikum getestet, aber so richtig war das auch nichts für mich. Irgendwie hat mir das Handwerkliche immer schon Spaß gemacht. Am Anfang wollte ich noch Konstruktionsmechanikerin werden, aber da ist es sehr schwer für Mädchen etwas zu finden und da ich vorher auch schon mal in den Kfz-Beruf reinschauen konnte, habe ich es einfach ausprobiert. Im Praktikum hat mir das dann Spaß gemacht und da hab ich dann entschieden, dass ich Kfz-Mechatronikerin werde.

 

Wie entstand der Kontakt zu Vergölst?

Nach einem Beratungsgespräch mit der Bundesagentur für Arbeit, habe ich die Stellenausschreibung bei Vergölst gesehen. Ich habe dann erst mal ein Praktikum gemacht, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Das Praktikum war toll. Da habe ich entschieden mich für eine Einstiegsqualifikation zu bewerben. Die Kollegen haben mich sofort ins Team aufgenommen. Alle waren von Anfang an sehr hilfsbereit und die Arbeit hat dann einfach auch Spaß gemacht. Dann habe ich lachend zu meinem Chef gesagt: „Jetzt wirst du mich nicht mehr los!“

 

Was würdest du Schülern und anderen angehenden Auszubildenden empfehlen, wenn es um die Berufswahl als Kfz-Mechatroniker/in geht?

Handwerkliches Interesse im Allgemeinen mitbringen und speziell für den Beruf als Kfz-Mechatroniker ist das Interesse am Fahrzeug natürlich auch sehr wichtig. Man sollte einfach Spaß an den Tätigkeiten und den Aufgaben des Berufs haben. Wenn jemand merkt, es macht keinen Spaß, dann verschwendet man irgendwie auch seine Zeit. Für Frauen ist das besonders wichtig, da man manchmal etwas Durchhaltevermögen braucht, um in der Männerdomäne mitzuarbeiten.

Genauso kann die Berufsschule sehr anstrengend sein. Man muss in dem Beruf sehr viel lernen und vor allem Mathe mit den verschiedenen Berechnungen und Formeln ist nicht gerade einfach. Hilfreich ist immer, wenn man sich jemanden sucht, der einem bei Fragen zur Seite steht – aber der findet sich schnell.

 

Du bist jetzt bereits ein Jahr in der Ausbildung als Kfz-Mechatronikerin – was hast du bisher so erlebt?

In der gesamten Zeit hatte ich viel Spaß, da ich zusammen mit den Gesellen schon sehr viel an Autos arbeiten durfte. Ob Bremsen, Zylinderkopfdichtungen oder Zahnriemen, eigentlich weiß ich gar nicht, was ich noch nicht machen durfte. Die Gesellen und der Meister schauen zwar immer auf das, was ich mache und ich frage auch sehr viel nach, aber das ist kein Problem, da sie mir immer versuchen zu helfen. Außerdem ist es meine Aufgabe, wie bei anderen auch, anzupacken und auch Reifen zu schleppen. Da ich von Anfang an wusste, dass das dazugehört, ist es nicht weiter schlimm. Wenn man in dem Beruf arbeiten möchte, muss man halt mal Reifen und andere Kfz-Teile anpacken und das kann natürlich anstrengend werden. Aber ich bin da nicht alleine und die Jungs im Team helfen mir dabei.

Außerdem haben mir bisher die Seminare und vor allem der Workshop sehr viel Spaß gemacht. Da lernt man mal andere Leute bei Vergölst kennen, und auch andere Azubis die im gleichen Lehrjahr sind wie ich.

 

Vielen Dank! Wir wünschen dir eine weiterhin erfolgreiche Ausbildung und hoffen du konntest angehenden Auszubildenden einen kleinen Einblick in die Berufsausbildung als Kfz-Mechatronikerin bei Vergölst geben.